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Schulprogramm der Clara-Wieck-Schule
Miteinander statt Gegeneinander
 

0.         Miteinander statt Gegeneinander

Die Clara-Wieck-Schule – Grundschule der Stadt Leipzig - liegt im Nordosten der Stadt Leipzig im Stadtteil Schönefeld, Stöckelstraße 45.

In unserer Schule lernen ca. 380 Schüler. 

Jede Klasse lernt in ihrem eigenen Klassenzimmer. Außerdem können wir 2 Werkräume, 1 Musikzimmer, 1 Computerzimmer und unsere Turnhalle nutzen. 

Unsere Unterrichtszeiten:  

1.Stunde 7.45 - 8.30 Uhr

15 min Frühstückspause

2.Stunde 8.45 - 9.30 Uhr

Hofpause Kl. 1/2
Spielpause Kl. 3/4

3.Stunde 9.50 - 10.35 Uhr

Hofpause Kl. 3/4
Spielpause Kl.1/2

4.Stunde 10.55 - 11.40 Uhr

5.Stunde 11.50 - 12.35 Uhr

6.Stunde 12.45 - 13.30 Uhr

Unser gemeinsames Ziel ist es, die Schule mit Leben zu erfüllen, gemeinsame Ideen umzusetzen und den Unterricht mit Qualität zu gestalten. Dabei verstehen wir uns als einen Ort der Wissensvermittlung und der Begegnung von Kindern unterschiedlicher sozialer Strukturen und Kulturen.

Wir machen keine halbe Sachen – wir sind eine Schule mit Ganztagsangeboten. Gemeinsam mit dem Hort unserer Schule bieten wir eine Vielfalt von Angeboten an, um schulische Qualität und Freizeitaktivitäten unserer Schüler zu verbessern. Anliegen der GTA sind Toleranz, Akzeptanz und Gewaltfreiheit.

Wichtig ist uns dabei eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit den Eltern.

Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Schuleingangsphase in Verbindung mit der Kooperation der Kindertageseinrichtungen im Einzugsgebiet unserer Grundschule und den Anfangsunterricht in Klasse 1.

 

1.         Mitwirkung

1.1      Mitwirkung von Eltern

Mitwirkung in der Schule durch die Eltern ist durch rechtliche Bestimmungen im Schulgesetz geregelt. So heißt es dort im § 45 Abs.1: „Die Eltern haben das Recht und die Aufgabe, an der schulischen Erziehung und Bildung mitzuwirken. Die gemeinsame Verantwortung von Eltern und Schule für die Erziehung und Bildung der Schüler erfordert ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit. Schule und Eltern unterstützen sich bei der Erziehung und Bildung.“ Die Eltern haben Gelegenheit in den Gremien Klassenelternversammlung, Elternrat und Schulkonferenz mitzuwirken.

Interessierte Eltern lassen sich als Klassenelternvertreter wählen (alle zwei Jahre zum Elternabend im September).

Regelmäßig finden Gespräche zwischen den Klassenlehrern und den Klassenelternvertretern statt. Die Klassenelternvertreter vermitteln bei eventuell auftretenden Unstimmigkeiten oder Problemen zwischen den Eltern und Lehrern. Die gewählten Elternvertreter treffen sich einmal monatlich zum Elternrat. Hier werden Themen und Anliegen des Schulalltages besprochen.

Von der Schulleiterin wird mindestens einmal im Schulhalbjahr die Schulkonferenz einberufen, in besonderen Situationen kann die Schulkonferenz zusätzlich einberufen werden. 

Im Schuljahr finden als besondere Form zur Zusammenarbeit 2 Elternsprechtage statt. Die Eltern können sich eigenverantwortlich beim Klassenlehrer, den Fachlehren oder der Schulleitung anmelden.

Wir versuchen, alle Eltern zu erreichen, um Eigeninitiative von Eltern  anzuregen und zu fördern. Der Austausch von Informationen trägt wesentlich zur Schaffung einer Vertrauensbasis bei. Eltern werden aktiv und gezielt unterstützt.

Lehrer, Eltern und Schüler verstehen sich als Team. 

 

1.2      Mitwirkung von außerschulischen Partnern

Die Mitarbeit von außerschulischen Partnern bereichert Lernprozesse und das Schulleben. So führen Musikpädagogen (Herr Drechsel: Keyboard) und Sportvereine schulinterne AG durch. Die Polizei wirkt bei der Prävention, Verkehrserziehung und Gestaltung des Schulfestes mit. Die Bibliothek Schönefeld unterstützt mit ihren Angeboten den Leseunterricht und fördert die Leselust.

Weitere Partner sind die Förderschule Schloss Schönefeld und die Kindertageseinrichtungen des Wohngebietes.

Die Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit besteht durch die Mitgliedschaft im Förderverein der Clara-Wieck-Schule. Der Förderverein ist der Träger der GTA. Diese Aufgabe übernahm er ab dem Schuljahr 2008/2009 .Der Verein steht jedem interessierten Erwachsenen offen und dient der ideellen und materiellen Förderung der Schule. Mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden werden Projekte der Schule finanziell unterstützt, sowie Unterrichtsmaterialien und Mobiliar für die Schule schnell und unbürokratisch angeschafft und Renovierungsarbeiten durchgeführt.

Der Förderverein bietet ein Miteinander von Eltern, Pädagogen und allen dieser Schule Verbundenen. 

 

2.         Leistungsbewertung

2.1      Anfangsunterricht

In Klasse 1 erfolgt keine Benotung der Leistungen. Die Schüler erhalten eine ermutigende Leistungsbeurteilung, wobei die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und –fortschritte berücksichtigt werden. 

2.2         Zensierung

Deutsch und Mathematik werden ab Klasse 2 benotet. Ab Klasse 3 werden alle Fächer mit Ausnahme des Faches Englisch zensiert. Das Fach Englisch wird ab Klasse 4 benotet. Die Leistungskriterien, Niveaustufen und die Anzahl der Arbeiten werden den Eltern zum ersten Elternabend erläutert.

Bei Partner- oder Gruppenarbeit findet eine differenzierte Bewertung der Schüler entsprechend ihrem Anteil an der Arbeit statt.

Lernzielkontrollen werden eine Woche im Voraus angekündigt und nach Abschluss einer Stoffeinheit geschrieben. Andere Leistungsnachweise werden nicht angekündigt. Sie umfassen einen begrenzten Stoffbereich. Anzahl und Umfang der Leistungsnachweise legt der Fachlehrer fest. Bei der Bewertung der mündlichen Leistungen erfolgt bei Note 5 und 6 eine Mitteilung an die Eltern.

Fächer, in denen keine Note erteilt wird, werden durch Zeichen veranschaulicht und als Legende im Notenbuch festgehalten.

Alle Festlegungen finden sich in den Protokollen der Fachkonferenzen wieder, die in der Gesamtlehrerkonferenz vorgestellt worden.

2.3      Prozess- und ergebnisorientierte Bewertung

Wir bewerten sowohl die Art und Weise des Lernens, d.h. den Weg zum Ziel, als auch den Lernstand. Die Bewertung erfolgt verbal oder durch Noten.

Beispiele für prozessorientiertes Lernen:

Sachunterricht Klasse 2      Blattsammlung

Ethik Klasse 3                     Christenwerkstatt

Deutsch Klasse 4                Buchgestaltung

2.4         Niveaustufen bei Klassenarbeiten

Jede Lernzielkontrollen umfasst sowohl formale, geübte (Reproduktion, Reorganisation), als auch Denkaufgaben (Transfer, problemlösendes Denken), wobei dabei das Verhältnis 7:3 eingehalten wird.  Alle Lernzielkontrollen werden auf Klassenstufenbasis von den Fachlehrern miteinander abgesprochen und abgestimmt.

 

3.         Traditionen

Folgende Traditionen haben sich seit dem Bestehen der Clara-Wieck-Schule herausgebildet.

Klasse 1:       - Schulaufnahmefeier gemeinsam mit den Schulanfängern der Förderschule
                          Schloss Schönefeld

                        - Fototermin mit Zuckertüte

Klasse 2:       - intensives Kennenlernen der Geschichte des Wohngebietes Schönefeld

Klasse 3:       - Besuch der Kirche „Heilige Kreuzkirche“ (Wahlpflicht Ethik)

Klasse 4:       - Schüleraufsicht

                        - Schnupperstunden an den weiterführenden Schulen

                         - Fototermin für das Abschlusszeugnis

                        - Durchführung einer Abschlussklassenfahrt

                        - Fahrt in die Landeshauptstadt Dresden 

Auch gemeinsame Schulveranstaltungen wie das traditionelle Weihnachtsliedersingen, der Herbstcrosslauf im Mariannenpark, der Lesewettbewerb sowie das Clara-Wieck-Talentefest haben an unserer Schule eine große Bedeutung. 

Die Durchführung von Projektwochen, Theater-, Konzert- und Museums-besuche sowie die Altpapiersammlung über das gesamte Schuljahr gehören ebenfalls zu Traditionen, die an unserer Schule gepflegt werden.

 

4.         Integration

An der Clara-Wieck-Schule erhalten alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft, Muttersprache und Unterschieden in der körperlichen Vitalität und der allgemeinen Leistungsfähigkeit eine Chance, die ihren Interessen, Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten entsprechende Bildung.

 Dabei lassen wir uns von folgenden Grundgedanken leiten:

- Jedes Kind ist anders und hat seine eigene Entwicklung.

- Alle Kinder haben Anspruch auf die für ihre individuelle Entwicklung notwendige Förderung.

- Integration kann nur dann gut funktionieren, wenn sowohl die pädagogischen als auch die organisatorischen Bedingungen stimmen.

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf entwickeln sich ihren eigenen Begabungen und ihrem individuellen Leistungsvermögen entsprechend. Sie lernen, alle individuellen Fähigkeiten auszuschöpfen, selbstständig Hilfen anzunehmen aber auch zu suchen, ihre Schwächen zu akzeptieren und sich als Persönlichkeit in den Klassenverband einzubringen.
Die Mitschüler lernen, Schüler mit höherem Förderbedarf zu tolerieren, als Mitglied des Klassenverbandes anzunehmen, mit diesen Schülern zu kooperieren und ihnen bei der Bewältigung des Schulalltags zu helfen.

An der Clara-Wieck-Schule  sind Kinder mit folgenden Förderschwerpunkten in den verschiedenen Klassen integriert:

- soziale und emotionale Entwicklung

- körperliche Entwicklung

- Sprache

- Hören

 

5.         Unterrichtsgestaltung

 „Die vierjährige Grundschule ist eine eigenständige Schulart. Sie baut auf vorschulischer Bildung auf und vermittelt in einem gemeinsamen Bildungsgang für alle Schüler Grundlagen für weiterführendes Lernen...

Es ist die Aufgabe der Grundschule grundlegendes Wissen zu vermitteln, die Entwicklung und Ausbildung von Methoden-, Lern- und Sozialkompetenz zu fördern sowie auf Werte zu orientieren.“ (Zitat Lehrplan S. IV)

Der Unterricht knüpft an die Erfahrungs- und Erlebniswelt der Kinder an. Der Wissenserwerb erfolgt systematisch. Der Lernprozess ist so gesteuert, dass die Schüler aktiv lernen und handeln, selber etwas leisten und auch erproben. Auftretende Fehler sind in erster Linie nicht als Leistungsmängel, sondern als Zwischenschritt im Lernprozess anzusehen.

Das breite Leistungsspektrum aller Schüler benötigt einen differenzierenden und individualisierenden Unterricht. Das erfordert eine sorgfältige Analyse und Diagnostik durch den Lehrer.

Die Planung des Unterrichtstages ist nicht nur an die 45-Minuten-Einheit gebunden, sondern der Lehrer kann eigenverantwortlich Unterrichtseinheiten zeitlich anders planen und erteilen.

An- und Entspannung wechseln sich sinnvoll ab. Außerschulische Lernorte wie Theater, Garage, Bibliothek, Auwaldstation, Kirche, Bildermuseum usw. werden genutzt.

Fachübergreifender Unterricht ist durchgängiges Unterrichtsprinzip.

Neben dem Frontalunterricht finden vielfältige Formen des offenen Unterrichtes, wie Werkstattunterricht, Lernen an Stationen, Freiarbeit, Gruppen- und Partnerarbeit ihren Platz im Unterrichtsalltag.

Der Einsatz moderner Medien fördert das individuelle selbstständige Lernen und  steigert die Lernfreude. Die Nutzung des Computerkabinettes gehört zum Schulalltag unserer Grundschüler .

 

6.         Kooperation

Kooperation bedeutet für uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in

verantwortungsvoller Arbeit zum Wohle unserer Kinder. Mit verschiedenen Partnern wurden in schriftlicher Form Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen.

Kooperationspartner Hort der Clara-Wieck-Schule

Es findet eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und den Erziehern unter einem Dach statt. Die Zusammenarbeit beginnt auf der Leitungsebene beider Einrichtungen. Es findet ein wöchentlicher Austausch zu anstehenden Problemen zwischen Hort – und Schulleitung statt.

Gemeinsames Bestreben ist die Werterhaltung und Gestaltung des Gebäudes und der Freifläche.

In die Arbeit mit Förderplänen sind Erzieher, Eltern und Fachlehrer einbezogen. Im Rahmen der GTA unterstützen die Erzieher die Lehrkräfte bei der individuellen Förderung der Kinder. Projekte an der Schule werden gemeinsam mit dem Hort rechtzeitig geplant und durchgeführt. Veranstaltungen des Hortes unterstützt die Schule.  Teilweise sind Räume in doppelter Nutzung.

Kooperationspartner Förderschule Schloss Schönefeld

Die Kooperation beider Schulen entstand aus der Situation gegenseitiger Hilfe und fördert das Verhältnis im Umgang mit Menschen und deren Behinderung. Das lässt uns unser Leben schätzen und achtungsvoll mit Behinderten umgehen. Der Eindruck und das Nachdenken bei gemeinsamen Veranstaltungen sind tief und nachhaltig.

Die Absprachen erfolgen über den Schulleiter der FÖS „Schloss Schönefeld“ Herrn Eberl und die Schulleiterin der Clara-Wieck-Schule Frau Greier-Laskosky.

Gemeinsam feiern wir den Schulanfang für die Kinder der FÖS Schloss Schönefeld und der Clara-Wieck-Schule. Die Schüler unserer Schule gestalten das Programm.

Kooperationspartner Kindertageseinrichtungen

Unsere Kooperationspartner sind

- KTE CVJM Schönefelder Allee

- KTE Am Schlosshof, Zeumer Str. 1

- Fröbel KTE „Spielhaus“, Zeumer Str. 4

- KTE „Dr. Bärchen“, Friedrichshafner Str. 21

- KTE Zittauer Str. 1

- KTE „Kinderland“, Schulzeweg

Für jedes Schuljahr wird die Kooperationsvereinbarung aktualisiert.

Zu Beginn des Schuljahres treffen sich die Vertreter der Kindertageseinrichtungen und der Schule unter der Leitung der Schulleiterin zur gemeinsamen Absprache. Im ersten Schulhalbjahr hospitieren beauftragte Lehrkräfte in den KTE und kommen mit den Erziehern ins Gespräch. Im zweiten Schulhalbjahr finden an der Clara-Wieck-Schule Schnupperstunden für die zukünftigen Schulanfänger satt. Die KTA nutzen nach Anmeldung die Turnhalle der Schule mit ihren Kindern.  Nach Wunsch nehmen die Lehrkräfte an den schulvorbereitenden Elternabenden der KTE teil.

Tradition ist der Kennlerntag für Schulanfänger zu Beginn eines jeden Jahres.

Kooperationspartner weiterführende Schulen

Eng arbeitet die Clara-Wieck-Schule mit den weiterführenden Schulen zusammen.

Im Vordergrund steht der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule. Dazu besuchen die Schüler der vierten Klassen Schnupperstunden in der 16.Oberschule. Weiterhin gibt es die Möglichkeit an Vorbereitungskursen der Gymnasien teilzunehmen.

 

7. Schlussbemerkungen

Unsere Schule versteht sich als ein „Haus des Lernens“. Wir sehen uns als aktiver Bestandteil im Gemeinwesen des Stadtteils Schönefeld sowie der Stadt Leipzig. 

Unsere Kooperationsvereinbarungen mit anderen Einrichtungen unterstützen nicht nur unsere Erziehungs- und Bildungsarbeit. Sie helfen uns und unseren Partnern das Lernen und Leben nicht nur auf das Innere eines Gebäudes oder auf die Existenz eines Konzeptes zu beschränken.

Lernen soll und muss außerhalb, im nahen aber auch weiteren Umfeld eines Kindes stattfinden.

Die Clara-Wieck-Schule versucht den Kindern einen ganzheitlichen Lern-, Lebens-und Erfahrungsraum zu geben. Dazu gehört auch und vor allen Dingen das „Öffnen der Schultüren“.  

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