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Clara Wieck-Schumann

 

Clara Wieck-Schumann wurde am 13. September 1819 in Leipzig geboren. Sie war das zweite Kind des Klavier- und Gesangspädagogen Friedrich Wieck und der Pianistin und Konzertsängerin Mariane Tromlitz.

 

 

Schon früh war Claras Weg durch die Berufe der Eltern und durch ihr eigenes Talent vorgezeichnet: sie sollte eine Konzertvirtuosin werden, mit fünf Jahren saß sie zum ersten Mal an einem Klavier. Nachdem sich die Eltern trennten, blieb Clara bei ihrem Vater, der in Leipzig auch einen Klavierhandel betrieb. Ihr Solo-Debut hatte sie 1830 im Gewandhaus in Leipzig, bald schon folgten Konzerttourneen für das Mädchen. Selbstverständlich lernte sie dabei auch für die Schule, Hauslehrer begleiteten sie auf ihren Reisen und unterrichteten sie, auch in Französisch und Englisch, um sich auf ihren Reisen verständigen zu können. Vor allem aber wurde Clara von den besten Musiklehrern der damaligen Zeit unterrichtet. Und deshalb spielte sie nicht nur hervorragend verschiedene Instrumente, sie komponierte auch. Eine ihrer Kompositionen spielte sie 1829 Paganini vor, der ihr bestätigte, sie habe das Zeug zur Virtuosin und Komponistin:
sie „habe Beruf zur Kunst, weil (sie) Empfindung hätte“. Nach vielen Konzerttourneen in Europa war Clara Wieck bereits mit 16 Jahren eine Pianistin von europäischem Rang.
Gegen den entschiedenen Willen ihres Vaters ehelichte sie 1840 Robert Schumann in Leipzig Schönefeld. Sie hieß nun Clara Schumann und zog mit ihrem MAnn Robert bald nach Dresden, später nach Düsseldorf. Zahlreiche Kinder hielten Clara nicht ab, weiterhin sehr erfolgreich zu komponieren und so manche Musikwissenschaftler haben heute mitunter Probleme, das Werk von Robert Schumann von dem Werk Clara Schumanns klar zu trennen – das Ehepaar liebte sich innig und beflügelte sich gegenseitig in der Kunst.

Nachdem Robert zehn Jahre nach der Hochzeit starb, zog Clara zu ihrer Mutter nach Berlin, lebte später bei Baden-Baden, zog wieder nach Berlin, zuletzt nach Frankfurt. Sie unterrichtete am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt, unternahm weiterhin Konzerttourneen, hauptsächlich nach England, Holland, Belgien, Österreich und in die Schweiz. Egal wo Clara wohnte, ihr guter Freund Johannes Brahms besuchte sie. Ihr letztes Konzert gab Clara Schumann in Frankfurt, bei dem sie Kompositionen ihres Freundes Johannes Brahms spielte.

Clara Schumann starb am 20. Mai 1896 in Frankfurt. Sie hinterließ nicht nur ein reiches Werk an Kompositionen, sondern auch ein ideelles Vermächtnis, dem wir uns gern anschließen möchten: Durch Talent, Zielstrebigkeit und viel Arbeit fand sie ihren Weg an die musikalische Spitze ihrer Zeit, behauptete sich dort und teilte ihr Wissen und Können als Lehrerin mit ihren späteren Schülern in einer Zeit, als Frauen keinerlei Status zu all dem hatten, was Clara Wieck letztlich in ihrem Leben erreichte.

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Clara-Wieck-Schule - Grundschule der Stadt Leipzig | sekretariat@clara-wieck-schule.de